1.15.8 Zweiter Weltkrieg und erste Nachkriegszeit
Gerhard Schramm
Zwanzig Jahre nach dem grausamen Weltkrieg 1914 - 1918 zogen wieder die verhängnisvollen Kriegswolken am Himmel auf. Viele junge Männer aus Esperde mussten in den Jahren 1936 - 1939 zur ”Musterung”, die auf der Grohnder Fähre stattfand. Bald darauf erfolgten die Einberufungen zu Wehrübungen.
Keiner hatte aus dem schrecklichen Inferno von 1914 - 1918 gelernt. Am 25. August mussten die ersten Wehrpflichtigen in ihren Standort Hameln einrücken. Wieder ging es über den Lindenbrink, der Bauer Willi Meyer brachte seine Alterskameraden mit Trecker und Gummiwagen zur Kaserne. Kurz darauf erfolgte die Pferde-Musterung. 8 Pferde wurden von der Wehrmacht sofort aufgekauft. Mancher Bauer ging mit leerem Halfter und Tränen in den Augen nach Haus. Über diese Zeit bestehen keine Aufzeichnungen, damit sind wir auf mündliche Überlieferungen angewiesen.
Gewerbebetriebe wurden geschlossen, Bäuerinnen und Altenteiler führten die Höfe weiter, in den Arbeiterfamilien fehlte der Ernährer. Die Männer waren in Polen oder lagen an der Westgrenze in der Eifel. Nun fehlten die Arbeitskräfte.
Nach dem Polen- und dem späteren Frankreichfeldzug kamen Kriegsgefangene zur Mithilfe auf die Bauernhöfe in das Dorf. Auf dem Saal der Gastwirtschaft Hermann Grupe wurden die Gefangenen zur Nachtzeit untergebracht.
Die größte Sorge der Frauen, Eltern und Kinder war die Angst um das Leben oder die Gesundheit ihrer in allen Teile Europas stehenden Soldaten.
Das Wirtschaftsleben wurde durch Notverordnungen beeinträchtigt. Die Bauern und auch die kleinen Anbauern mussten den größten Anteil der Ernte als Ablieferungssoll dem Staat zur Verfügung stellen. Ebenso war es beim Schlachtvieh und den Eiern, alles unterstand der Aufsicht. Weil die Kaninchenhaltung im kleinen Rahmen frei war, hatte natürlich auf den Dörfern jede Familie ihren Kaninchenstall. Der heranwachsenden, männlichen Jugend oblagen Zucht und Fütterung der possierlichen Haustiere. Weil fortwährend Pferde an die Wehrmacht abgegeben werden mussten und die wenigen Trecker, kriegsbedingt, nur geringe Dieselzuteilungen erhielten, wurden in verstärktem Maße Zugochsen zur Feldbestellung eingesetzt.
Die Versorgung der Bevölkerung wurde durch Lebensmittelmarken geregelt. Es gab Normalverbraucher, Teil- und Selbstversorger, zusätzlich auch Schwer- und Schwerstarbeiter. Die Kinder bekamen, je nach Lage, auch manchmal eine Extrazuteilung an Schokolade oder hochwertigen Lebensmitteln. Als besonders wertvoll und begehrt erwiesen sich die Bezugsscheine für Kleidung und Schuhe. Durch die gleichmäßige Verteilung wurden die Ansprüche einzelner Personen eingeschränkt. Auch die noch nicht wehrfähige Jugend und die Schulkinder waren voll in den Kriegsalltag eingespannt. Zuerst in den Jugendorganisationen, z. B. bei den Pimpfen von 10 - 14 Jahren, anschließend überwiesen zur Hitlerjugend; die Mädchen waren im Bund deutscher Mädchen zusammengeschlossen. Ferner stand das Sammeln von Heilkräutern für Arzneihilfsstoffe in hohem Kurs. Was wurde nicht alles gesammelt: Schafgarbe, Huflattich, Kamillenblüten, Sauerampfer, Hagebutten und vieles mehr.
Im Juni 1941 kamen die ersten Ausgebombten aus Hannover nach Esperde. Durch den Arbeitseinsatz der Mütter wurde von der NS-Volkswohlfahrt von 1941 - 1944 ein Kindergarten eingerichtet. In der Zeit, als die Kinder nach Brockensen zur Schule gingen, fand der Kindergarten in der Schule statt. In der übrigen Zeit wurden die Räumlichkeiten im Gemeindehaus genutzt. Gegen die Bedrohung der Kinder durch Flugzeuge wurden im Garten des Gemeindehauses Splittergräben ausgehoben.
Bei den Betreuerinnen erinnert man sich an Hildegard Rehberg aus Hameln und Elli Biesemeier (jetzt Frau Hübner), sowie an Anneliese Huke und Doris Freitag, eine Pastorentochter aus Lügde.
Zweimal gab es während des Krieges größere Einquartierungen durch die Wehrmacht. Es wurden neue Einheiten aufgestellt oder durch Verluste dezimierte Kompanien wieder aufgefüllt.

Soldaten in Esperde
Mehrere Wochen blieben sie dann auch unter anderem in Esperde. Jeder freute sich, einen erfahrenen oder angehenden Frontsoldaten zu beherbergen und ihnen in dieser Zeit eine Heimat zu geben. Auch hat die hiesige Frauenschaft den verwundeten Soldaten in ihrem schweren Schicksal geholfen. Junge Mädchen und Frauen luden Verwundete aus dem Lazarett Hameln/Wilhelmstraße zu einem gemütlichen Kaffeetrinken auf der Grohnder Fähre ein. Der Dampfer brachte die Soldaten, darunter den Obergefreiten Gerhard Rakemann aus Esperde, nach Grohnde. Die Frauen hatten Kuchen gebacken und Kaffee gekocht. Danach wurden gemeinsam von Frau Herta Schütte gedichtete Lieder gesungen.
Kommen die
Soldaten mal zur Grohnder Schänke.
Servier’n ihm die Fauen warme Getränke
mal hiervon, mal davon ......
von jeder Sorte Kuchen bietet ihnen an
Alle Soldaten, ja die können scherzen
haben sie auch mal Pein und Schmerzen
mal hier, mal dort ............
Dann beißt fest auf die Zähne und denkt nicht mehr daran.
(Nach der Melodie: Wenn die Soldaten ......)
Zeigt uns heut nur die frohe Zeit ......
und seit zu jedem Spaß bereit .....
Kehrt ihr zurück ins Lazarett,
dann denkt: In Grohnde war’s doch nett.
(Nach der Melodie: Argonnerwald um Mitternacht)
1943 waren Soldaten einer Genesungskompanie in Esperde. Auch diese wurden zur Grohnder Fähre eingeladen. Während die Frauen, die Kuchen und die Wurstbrote mit dem Trecker transportiert wurden, fuhren die Soldaten auf geliehenen Fahrrädern hinterher. Auch dieser Tag blieb bei allen Beteiligten unvergessen.
In dem Schlachthaus der Familie Heinemeyer, Nr. 86 wurde in großen Kesseln für die Truppe das Essen gekocht. Der Chef einer Einheit war Fritze Kammann. Es hat ihm in Esperde so gut gefallen, dass er mit seiner Familie nach dem Krieg hier seinen Lebensabend verbracht hat.
Während der Nachtzeit herrschte ein totales Verdunkelungsgebot. Luftschutzwarte, Hitlerjugend und auch Polizei überwachten in schärfster Form diese Verordnung. Ab Frühjahr 1942 hörte man nachts die Bomberpulks über das Weserbergland hinwegziehen Richtung Braunschweig, Magdeburg oder Berlin, um ihre tödliche Fracht abzuladen.

Genesungskompanie an der Grohnder Fähre
Die bei Pattensen und Hannover installierten Scheinwerferbatterien schickten dann ihre langen Lichtkegel über den Ith, Esperde bis Bodenwerder, um den deutschen Jagdfliegern das Ziel zu zeigen. 1943 wurden auch Tagesangriffe geflogen. In mehreren Wellen, zu Hunderten, sah man sie am Himmel ziehen. Esperde hat durch Fliegerbedrohung wenig Schaden erlitten. Ein in Brand geschossener Bomber hat vor dem Hagen, bei der Duxkuhle seine Bomben abgeworfen. Zu einem späteren Zeitpunkt konnte sich der auf dem Feld arbeitende Bauer Hermann Strüber, Nr. 47 vor den Bordwaffen mehrerer feindlicher Jagdflieger nur in letzter Minute retten.
Große Unruhe ergriff die Einwohner, wenn der Ortsgruppenleiter der NSDAP Lossan aus Börry im Dorf erschien. Er musste den Angehörigen den Tod Ihres Mannes oder Sohnes überbringen. Das ganze Dorf zeigte Mitgefühl mit den betroffenen Familien. Bei dem nachfolgenden Gedenkgottesdienst strömte die trauernde Gemeinde zur Kirche. Viele Male musste Gedenkgottesdienst gehalten werden.
Wie im ersten Weltkrieg wurde auch 1943 die große Glocke beschlagnahmt und abgeliefert. Winterhilfswerk und Kleidersammlung für die frierenden Soldaten in Russland, Edelmetall-, Altpapier-, Knochen- und Glassammlungen standen auf der Tagesordnung. Alles wurde weiterverwendet.
Im Laufe der Jahre entspannte sich das Verhältnis zu den Kriegs- und Zivilgefangenen. In der Hierarchie der Gefangenen führten die Belgier und Franzosen, es folgten die Polen und dann die Russen. Bei etlichen Bauern aßen sie, verbotenerweise, mit am Tisch, andere hatten eine besondere Essenkammer. Natürlich waren ihnen Mettwurst und Schinken in dieser Zeit unbekannt, aber durch die schwere Arbeit in der Landwirtschaft war jeder Betriebsinhaber gezwungen, die Männer und Frauen ausreichend zu ernähren.
Zum Leidwesen der deutschen Kinder brauchten die Ostarbeiterkinder nicht zur Schule.
Anfang 1945 musste auch in Esperde der Volkssturm aufgestellt werden. Alle nicht eingezogenen Männer zwischen 16 und 62 Jahren hatten sich zu Übungen einzufinden. Die Bewaffnung war vollkommen unzureichend. Sie bestand aus ein paar Beutegewehren von den italienischen Badoglio - Truppen mit wenig Munition. Einmal fand auch eine Unterweisung an der Panzerfaust in der Duxkuhle statt, aber es war doch nur ein Notbehelf. Jedenfalls wurde von dem Esperder Volkssturm im Endkampf kein Schuss abgegeben.
Am 20. März 1945 kamen die ersten zurückgehenden Fronttruppen in Esperde an, um sich auszuruhen und weiterzuziehen. So ging das bis zum 04. April 1945. Viele Versprengte, kleinere Trupps aller Waffengattungen, hielten sich im Dorf auf. Es war nasskaltes Aprilwetter. Wenn die Wolkendecke mal aufriss, beherrschten die amerikanischen Jagdflieger den Luftraum im Wesergebiet. In den Abend- und Nachtstunden trat der Volkssturm zum Bau der Panzersperren an allen drei Ortseingängen an. Dicke Baumsperren, quer über die Straße gestapelt, ließen nur eine kleine schmale Durchfahrt frei. Auch die dicke Holzwelle des Mühlrades, der Brockmühle wurde an den Papensteg geschleppt. Zum Glück kam es zu keinen Verteidigungsmaßnahmen der Wehrmacht. Bis auf ein kleines Kommando zog sich die Truppe zurück.
Die Geschäftsführung der Molkerei in Börry stellte ihre Buttervorräte der Bevölkerung ihres Einzugbereiches zur Verfügung, was wohlwollend angenommen wurde.
Am Morgen des 06. Aprils 1945 rollten 3 amerikanische Panzer, von Börry kommend, auf Esperde zu. Ein paar ältere Männer hissten an der Schule eine weiße Fahne, was einer gerade vorbeikommenden Gruppe SS-Männer natürlich nicht gefiel. Die Fahnenhisser sollten vor ein Standgericht, was dann aber doch nicht geschah. Mit ein paar Tritten in den Hintern trieb man die besorgten Bürger auseinander. Zwischenzeitlich rollten amerikanische Fahrzeuge über den Lindenbrink. Überall waren an den Häusern weiße Bettlaken oder Handtücher angebracht. Es folgte die systematische Suche nach Soldaten und Waffen im Dorf. Die frühere Gastwirtin Alwine Schütte war so aufgeregt, dass sie die Amerikaner mit ”Heil Hitler” begrüßte. Dem Verhandlungstalent der Mitbewohner und auch vielleicht ein paar frischen Hühnereiern ist es zu verdanken, dass sie ungeschoren davon kam.
Elli Menzel, geb. Tegtmeyer, bemerkte:
Am 05. April 1945 haben deutsche Soldaten in den Betten geschlafen und am 06. April 1945 waren es amerikanische Soldaten.
Viele Häuser mussten für die Besatzungstruppen geräumt werden, während die Bewohner unter Mitnahme des Nötigsten auf die Straße gesetzt wurden. In Wellhausens Weide, an der Harderöder Straße, bauten die Amerikaner ein Feldlazarett. Viele große, runde Zelte waren hier aufgestellt. Wie stark es mit Verwundeten belegt war ist nicht bekannt. Einzelne deutsche Zivilisten erhielten auch medizinische Betreuung.
Zum Schutz des Lazaretts gegen deutsche Fliegerangriffe errichteten Kanoniere Flakbatterien auf dem Lindenbrink. Große Stellungen wurden gesprengt und ausgeschoben. Sandsackwälle umgaben die großkalibrigen Geschütze. Oft ballerten die Kanonen los. Ob es Einschüchterungen sein sollten oder einfach Übermut ließ sich nicht feststellen.
Der Verfasser weiß noch von dem sehr oft landenden Leichtflugzeug, eine Art Fieseler Storch, auf dem Meineweg. Nach jeder Landung kamen 2 Jeeps und holten Säcke und Kisten, höchstwahrscheinlich Post und Arzneien, ab. Die später einfach liegengelassenen Fernmeldekabel waren für die Dorfbewohner ein gefragter Artikel. Ebenso erging es dem Magazin des Rüstungsbetriebes Kaminski aus Hameln, das in der Scheune von Willi Schütte eingerichtet war. Hier lagerten Gebrauchsgegenstände, die es schon mehrere Jahre auf dem normalen Weg nicht mehr gab. Teller, Tassen, Bestecke, Bettwäsche, Handtücher und vieles mehr, man musste nur zeitig anwesend sein.
Selbstverständlich gab es für die Zivilbevölkerung einschneidende Maßnahmen:
Ausgangssperre von 18.00 - 8.00 Uhr. Abgeben von Waffen, Fotoapparaten, Ferngläsern und Radios.
Auf dem Hof Fritz Sporleder (Gründemann) erlebten diese Gegenstände ihre letzte Stunde.
Es ereignete sich ein tragischer Fall:
Der behinderte, aber naturverbundene Karl Gerling war auf einmal spurlos verschwunden und tauchte nie wieder auf. Ob er auf seinen Spaziergängen die Ausgangssperre überschritten hat?
Die hiesigen, jetzt befreiten Gefangenen blieben meistens vorerst auf den Höfen. Sie hatten ja nun allen Grund zu feiern, trotzdem sind größere Ausschreitungen nicht bekannt geworden. Viele Osteuropäer scheuten sich vor der Rückkehr in ihre Heimat.
Im Mai/Juni 1945 zogen die amerikanischen Fahrzeugkolonnen zurück in Richtung Westen. Auf dem Hof Marienhagen stand die Feuerwehrspritze von Esperde, eine T S 8, Koebe mit Breuer Motor, Baujahr 1940. Die Soldaten benutzten sie im Tag- und Nachtbetrieb, um die Militärfahrzeuge aller Art zu reinigen.
Auf den Feldwegen über den Hagen oder vom Rebenstein kamen einzeln oder in kleinen Gruppen Männer, die westwärts zogen. Es waren ehemalige deutsche Soldaten, die aus der Gefangenschaft entkommen konnten oder auch schon die Entlassungspapiere hatten. Ihr Aussehen war abenteuerlich:
Soldatenhose, Jacke mit Weste und vielleicht ein Filzhut oder eine Schiffermütze. Obwohl die Verpflegung knapp war, wurde keiner an einer Haustür abgewiesen, denn sie wussten auch was Neues zu erzählen
Am Ehrenmal von 1914 - 1918 auf dem Lindenbrink wurden später auf 3 Steinplatten der Gefallenen und Vermissten des 2. Weltkrieges der hier wohnenden Leidtragenden gedacht.
Von der ortsansässigen Bevölkerung fielen oder waren vermißt:
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Hermann Albrecht |
Werner Biesemeier |
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Friedrich Bock |
Rudi Bode |
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Wilhelm Düvel |
Albert Gerling |
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Karl Gerling |
Karl Gesterling |
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Walter Gruber |
Otto Grupe |
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Emil Huber |
Ludwig Hundertmark |
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Friedrich Keunecke |
Friedrich Kohlenberg |
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Wilhelm Leweke |
August Meyer |
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Reinhard Sander |
Werner Schlott |
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Albert Wedemeyer |
Karl-Oskar Witzig |
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Erwin Wollenweber |
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Von den in Esperde lebenden Evakuierten und Heimatvertriebenen fielen oder waren vermißt folgende Angehörige:
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Bernhard Bengs |
Heinrich Bleiel |
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Emil Dohrmann |
Walter Fischer |
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Alfred Gahr |
Herbert Grzinsonatzki |
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Johann Henkel |
Georg Höge |
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Franz Hildebrand |
Otto Hildebrand |
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Georg Huckauf |
Hans-Dieter Kammann |
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Gerhard Kahlmann |
Walter Kahlmann |
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Albert Klaiber |
Andreas Klaiber |
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Wilhelm Knoop |
Arno Kopischke |
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Theodor Krasselt |
Willi Laubstein |
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Fritz Müller |
Karl Rösel |
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Kurt Schatz |
Walter Schellenberg |
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Wilhelm Stark |
Reinhold Thiel |
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Erich Wahren |
Paul Wehack |