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4.6 Das Armenwesen

 

Alle bemittelten Einwohner aus Esperde mussten über die Heberolle einen kleinen Anteil in die Armenkasse bezahlen. Jedes Tanzvergnügen wurde ab 1839 mit einem Thaler für diesen Zweck belegt. Wurden in den Gastwirtschaften nach 10 Uhr abends noch Branntwein ausgeschenkt, hatten Wirt und Zecher eine empfindliche Strafe zu bezahlen. Auch die Strafe für nicht abgelieferte Sperlingsköpfe kam in die Armenkasse.

Für arme Einwohner  zahlte die Armenkasse die Miete. Beschwerden kamen über einzelne arbeitsscheue Männer und Frauen, sowie auch über die Trunksucht[i]

 

Fragebogen über Gemeindehäuser

 

Baulicher Zustand der Gemeindehäuser im Landkreis Hameln-Pyrmont

 

Besitzt die Gemeinde ein eigenes Gemeindehaus ?

(Ja od. Nein)

Wer ist Eigentümer ? (die politische Gemeinde, die Realgemeinde oder die Verkopplungsinteressenten                      schaft )

Genaue Bezeichung der zu den einzelnen Wohnungen gehörenden Räume, (Stube,Küche,Kammer,Keller usw.

Wieviel Köpfe zählen die einzelnen Familien (getrennt nach Geschlechtern angeben)

Ja

Die politische Gemeinde

I. Wohnung

Stube, Küche

 3 Kammern

 

II. Wohnung

1 Stube

1 Kammer

 

 

III. Wohnung

 

 

I. Wohnung

2 männliche

1 weibliche

 

II. Wohnung

1 männlich

 

 

III. Wohnung

 

 

 

In welchem baulichen Zustande befindet sich das Haus ?

Wann erbaut ?

Schließt das Bewohnen des Hauses gesundheitliche Gefahren in sich, bejahdenfalls inwiefern

Höhe der Miete für die einzelne Wohnung pro Jahr ?

In einem  guten Zustand.

Erbaut 1900

Nein

I. Wohnung

Keine

 

II. Wohnung

Keine

 

 

III. Wohnung

 

 

 

 

Esperdeden 9 März 192754

 


 

[i] Nds. Staatsarchiv Hannover 74 Hameln 2792