4.9 Kreistagsabgeordnete aus Esperde nach 1945
Gerhard Schramm
Franz von Kiedrowski, ein Heimatvertriebener aus dem deutschen Osten, gehörte dem ernannten ersten Kreistag, von Hameln-Pyrmont, der Nachkriegsgeschichte an. Er wurde am 25. Juni 1946 berufen. Franz von Kiedrowski hat die neue Verfassung des Landkreises Hameln-Pyrmont am 16. Juli 1946 in Hameln mit beschlossen. Die ersten freien und geheimen Wahlen fanden am 13. Oktober 1946 statt und somit endete seine Aufgabe.
Den Esperder Einwohnern blieb er aber erhalten, auch als langjähriger Dewezet-Zusteller war er ein geachteter Mann.
Am 19. März 1961 wurde Friedrich Heinze, ein Vertriebener aus Breslau, für den BHE (Gesamtdeutscher Block) in den Kreistag gewählt. In der schweren Nachkriegszeit war er in Esperde Flüchtlingsbetreuer und hat sich intensiv für deren Nöte eingesetzt. Friedrich Heinze wurde am 27. September 1964 wieder in den Kreistag gewählt
Bei der Wahl am 29. September 1968 wurde Otto Grupe, Gemeindedirektor seit 30. Juni 1946 und Bürgermeister seit Dezember 1952 in Esperde, für die CDU in den Kreistag gewählt.
Bei der Neugestaltung des Kreises Hameln-Pyrmont wurde am 25. Januar 1973 ein Interimskreistag gebildet, dem Otto Grupe auch angehörte.
Auch bei der Kreistagswahl am 25. März 1973 wurde Otto Grupe wieder gewählt.
Der Kreis Springe wurde aufgelöst, die neugebildete Stadt Bad Münder wurde dem Kreis Hameln-Pyrmont zugeschlagen, dadurch musste der Kreistag am 9. Juni 1974 neu gewählt werden. Für Otto Grupe ein großer Erfolg, er zog wieder in den Kreistag ein.
Durch Gesetz des Niedersächsischen Landtages wurden für den Kreistag Neuwahlen am 3. Oktober 1976 bestimmt. Auch bei dieser Wahl wurde Otto Grupe wiedergewählt.
Am 1. August 1977 wurde die Stadt Hess. Oldendorf in den Kreis Hameln-Pyrmont eingegliedert, dadurch mussten am 23. Oktober 1977 schon wieder Neuwahlen erfolgen.
Otto Grupe trat an, durch seine große Beliebtheit zog er wieder in den Kreistag ein.[i]