Startseite Übergeordnete Seite

5.3.7 Schmiede Schramm

Gerhard Schramm

 

Am 1. Januar 1935 pachtete der Schmiedemeister Gerhard Schramm, geb. am 26. Januar 1909 in Köthen/Anhalt, von seinem Chef Heinrich Winter, Nr. 56 die Schmiedewerkstatt.

 

Schmiede Schramm in der Werkstatt Winter

Er hatte 1934 die Hufbeschlag- und Meisterprüfung abgelegt. Durch Kriegsdienst und Gefangenschaft ruhte der Betrieb von August 1939 bis September 1945.

 

Antrag auf Schwerstarbeiterzulage 1946

Mit der beginnenden Technisierung in der Landwirtschaft wurde die Werkstatt zu klein. 1954 wurde bei dem gemeinsam mit seiner Ehefrau Elisabeth geb. Steinbrink, von 1948 - 1950 gebauten Wohnhaus eine neue Schmiede errichtet. Nun gab es Entfaltungsmöglichkeiten. Die fast rein bäuerliche Kundschaft kam von weither um ihre Neu- und Reparaturarbeiten ausführen zu lassen. Die Söhne Gerhard und Werner brachten auch dazu den nötigen technischen Fortschritt mit ein.

 

Am 01. Januar 1970 übernahm Gerhard Schramm, jun. mit seiner Ehefrau Gisela, geb. Bode aus Kemnade, den Betrieb. Die radikale Umstellung in der Landwirtschaft erzwang auch ein Umdenken in der Betriebsstruktur. Immer mehr Bauschlosserarbeiten und Serienanfertigungen kamen zur Ausführung. Eine Halle wurde gebaut, ein Bürotrakt, Garagen und ein Edelstahlraum kamen hinzu.

 

Fünf Gesellen, ein Lehrling und die mithelfende Ehefrau sind bei der Firma Schramm, Metallbau beschäftigt.

     

Am 01. Januar 2001 übernahm Sohn Torsten das Unternehmen in geänderter Betriebsform, als Metallbau und Schweißfachbetrieb.